Glücksspielstaatsvertrag: Gesetzliche Regelungen GGL Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder AöR
Auf die Einsätze bei Internet-Glücksspielen in Online-Casinos wird künftig analog zu Renn- und Sportwetten ein Steuersatz von 5,3% erhoben. Ein entsprechender Gesetzentwurf des Bundesrats wurde am Mittwoch auch von der Mehrheit des Bundestags gebilligt. Kritiker warnten, damit würden die Gewinne geschmälert und die Spieler dadurch in den Schwarzmarkt getrieben. Unsere Beraterinnen und Berater kennen sich mit allen Fragen rund um die Einkommensteuererklärung aus.
- Dieser Ratgeber beleuchtet die grundlegende Steuerfreiheit und zeigt auf, wann das Finanzamt doch einen Anteil fordert und welche Fallstricke nach dem Gewinn lauern.
- In diesem Artikel erzählen wir Ihnen alles Wichtige über die Glücksspielsteuer in Deutschland.
- Terrestrische Glücksspielanbieter müssen jedoch Umsatzsteuer auf alle Spieleinsätze bezahlen.
Haben Sie beim Glücksspiel gewonnen, stellt sich die Frage, ob Sie den Geldgewinn versteuern müssen. Hier gibt es eine klare gesetzliche Regelung, die Sie kennen sollten. Mit dem Glückspielstaatsvertrag 2021 wurde ein Einzahlungslimit von 1.000 Euro pro Monat beschlossen – dieses gilt anbieterübergreifend. Spieler/innen können also entweder bis zu 1.000 Euro pro Monat in einem Online-Casino einsetzen oder die 1.000 Euro auf verschiedene Online-Casinos verteilen.
Im Steuerrecht zählen zu den Glücksspielen all jene Angebote, bei denen der Gewinn überwiegend vom Zufall abhängt und für die Teilnahme ein Entgelt verlangt wird. Dazu gehören klassische Lotterien, Sportwetten, Automatenspiele, aber auch bestimmte Online-Angebote. Reine Geschicklichkeitsspiele oder private Spielrunden ohne Teilnahmeentgelt fallen dagegen nicht in diesen Bereich. Entscheidend ist stets die Kombination aus Entgeltpflicht und Zufallsprinzip. Im ersten Quartal 2023 lagen die Einnahmen noch bei 80,1 Millionen EUR. Das ist ein dramatischer Rückgang und es spricht einiges dafür, dass es sich nicht um einen kurzfristigen Aussetzer handelt.
Der Begriff findet auch Verwendung für Verträge zwischen den einzelnen Bundesländern, es geht https://www.dbs-club.at/ dann eigentlich um Länderstaatsverträge. Alle Glücksspielveranstalter benötigen eine staatliche Lizenz. Es existiert grundsätzlich das Glücksspielmonopol des Staates (mittlerweile nur noch für Lotterien).
Parallel zum Glücksspielstaatsvertrag 2021 wurde in Deutschland die neue Glücksspielsteuer eingeführt. Diese Steuer steht nicht im Glücksspielstaatsvertrag, sondern im Rennwett- und Lotteriegesetz. Die Höhe der Steuer beträgt 5,3 % und muss vom Glücksspielanbieter bezahlt werden.
Dieser Vertrag hat den bisher gültigen Glücksspielstaatsvertrag 2012 abgelöst. Nach dem Lotteriegesetz und dem Umsatzsteuergesetz ist es so, dass die Gewinne aus Glücksspielen steuerfrei sind. Welche Fehler bei der Gewinnmeldung sind häufig und wie lassen sich Sanktionen vermeiden? Eine häufige Annahme ist, dass alle Gewinne steuerfrei sind, was nicht immer der Fall ist. Zudem ist es wichtig, Fristen und Formulare korrekt zu beachten und zu verstehen, um Strafen zu vermeiden.
Diese Praxis trifft besonders Anbieter mit knappen Budgets hart. Es entsteht eine paradoxe Situation, in der bereits das bloße Anbieten des Spiels steuerlich belastet wird, noch bevor ein Euro verdient wurde. Auf der Seite der Anbieter wird es besonders kompliziert, und zwar auf eine Weise, die mitunter für verständnisloses Stirnrunzeln sorgt. Hinter dem nüchternen Begriff Glücksspielsteuer verbirgt sich eine Realität, in der Zahlen genauso stark wirken wie Zufälle. Nicht immer müssen Gewinne aus TV-Sendungen versteuert werden. “ zählt meist nur Glück und Wissen – der Gewinn ist steuerfrei.
Geldgewinn versteuern – in der Regel nicht nötig
Auch mit privaten Lottoanbietern, die auf Provisionsbasis für die staatlichen Lotterien arbeiten, wie z.B. Beispiel lottobay.de; hier geht der Spieler kein Risiko ein. Öffentliche Glücksspiele sind in Deutschland grundsätzlich verboten, um Spieler zu schützen und Kriminalität im Glücksspielwesen zu bekämpfen.
Zudem ist der Glücksspielstaatsvertrag die Voraussetzung dafür, dass Online-Glücksspiele, Online-Sportwetten und Online-Poker überhaupt bundesweit reguliert werden können. Wie wahrscheinlich ist eine Steuerprüfung bei Privatpersonen? Eine Steuer auf den Bruttospielertrag könnte die Lösung sein. Sie würde die tatsächliche Ertragslage der Anbieter berücksichtigen und eine faire Belastung ermöglichen.
Wie viel bekommt das Finanzamt vom Gewinn?
In diesem Fall würde man als Berufsspieler betrachtet und müsste auf die Gewinne Steuern zahlen. Aber egal ob Berufs- oder Freizeitspieler, jeder sollte sich mit denQualitätsmerkmalen von deutschen Online Casinos auskennen. Diese Unsicherheit ist weit verbreitet, und die Antwort ist, wie so oft im Steuerrecht, komplexer, als man auf den ersten Blick meinen mag.
Ist gewonnenes Geld steuerfrei?
Das gilt für Gewinne durch kostenlose Casino Freispiele ebenso wie für Echtgeld, das durch Einzahlung bei einem Online Casino erspielt wird. Spielbanken zahlen keine Ertragsteuern wie gewerbliche Unternehmen. Stattdessen wird die Spielbankabgabe vom Bruttospielertrag berechnet. Anders sieht es aus, wenn der Gewinn mit einer Leistung verknüpft ist, wie etwa bei Preisgeldern aus Wettbewerben oder TV-Shows. Gewinne aus „Deutschland sucht den Superstar“ oder „Big Brother“ gelten beispielsweise als Einkünfte aus selbstständiger Arbeit und müssen versteuert werden.
Zudem hat man eine einheitliche Position/Lösung für das Thema Glücksspiel im Internet gefunden. Auch eine Auszahlung auf ein Konto ist in Deutschland – anders als in Nevada und Singapur – normalerweise nicht möglich. Egal ob noble Spielbank, Sportwette oder Automatenspiel – alle Bereiche des Glücksspiels werden mit Geldwäsche in Verbindung gebracht. Hier prüft das Finanzamt, ob tatsächlich eine Gewinnerzielungsabsicht besteht – oder ob der Steuerpflichtige auf Dauer mehr Verlust als Gewinn erwirtschaftet.
Jenni kann als Steuerfachangestellte ihr Fachwissen mit technischem Verständnis kombinieren. Ihre große Stärke ist es, schwierige Sachverhalte als einfach verständliche Inhalte zu vermitteln. Selbst Kollegen ohne steuerliches Wissen werden nach ihren Erklärungen schwach und interessieren sich vermehrt für die Thematik. Dies gemeinsam mit ihrer Hilfsbereitschaft bringt Kunden und Kollegen zum Staunen. Ob Gewinne steuerpflichtig sind und was Du dabei beachten solltest, erfährst Du im Folgenden.
Auch Gewinne bei Quizshows, die von Deinem Wissen abhängen, können steuerpflichtig sein, je nach individueller Situation und Urteil des Finanzamts. Bei der bekannten Show „Wer wird Millionär“ ist der Gewinn mit einem Lottogewinn gleichzusetzen. Denn eigenes Können, im Sinne einer Tätigkeit wird nicht gefordert, sondern nur einiges an Wissen.
Denn neben der gesetzlichen Pflicht zur Abgabe können sich auch wirtschaftliche und rechtliche Folgen ergeben, wenn Steueraspekte unbeachtet bleiben. In einem Markt, der sich stetig verändert, bleibt steuerliche Klarheit ein entscheidender Faktor. Die Glücksspielsteuer in Deutschland regelt weit mehr als nur den Umgang mit Lotterien oder Spielhallen. Durch die Einbeziehung digitaler Angebote wie Online-Casinos und virtueller Automatenspiele ist ein vielschichtiges System entstanden, das sowohl Anbieter als auch indirekt Spielende betrifft. Glücksspiel ist in Deutschland streng geregelt – und das betrifft nicht nur die Spielregeln, sondern auch die steuerliche Seite.
Eine weitere maßgebliche Neuerung des GlüStV 2021 ist die Schaffung der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder. Diese wurde zur Wahrnehmung der Aufgaben der Glücksspielaufsicht insbesondere im Bereich des Internets zum 1. Juli 2021 als rechtsfähige Anstalt des öffentlichen Rechts mit Sitz in Sachsen-Anhalt errichtet. Der neue Staatsvertrag sollte vor allem ein Nebeneinander von abweichenden Regeln der einzelnen Bundesländer verhinder.
Heute spielen Wetten auf Pferderennen weder für den Fiskus noch für Buchmacher eine große Rolle. Viele Online-Buchmacher bieten sogar keine Pferdewetten an. Auch in unserer Redaktion gibt es keinen Enthusiasten für Pferderennen.